Mein Onkel der Osterhase

In meiner Kindheit machten wir an den an den Ostersonntagen immer unseren Osterspaziergang.
(Erstaunlicherweise scheint in meiner Erinnerung an Ostern immer die Sonne, als Kind gab's wohl keinen Regen) 
Es roch nach frischen Gras und warmer Luft. Es fühlte sich so leicht an, sich nach dem langen Winter, nicht mehr so dick einzupacken. Und irgendwie war immer eine der Tanten alleine, weil der Onkel ganz plötzlich irgendwo hin musste. 
Und siehe da.... in den Grasbüscheln am Rand des Weges, hinter den Bäumen und Büschen lagen bunte Schokoladeneier und süße Häschen. Wir waren ganz aufgeregt und haben bestimmt viele Eier übersehen, weil wir so angestrengt nach dem Hoppelhasen Ausschau hielten. Wir sammelten bis alle Taschen voll waren und haben mindestens genau so viel genascht. Als wir glücklich und zufrieden nach Hause kamen und unsere Ausbeute begutachteten, war der besagte Onkel auch schon angekommen. (Na so was?)
Kürzlich sind wir in der Frühlingssonne spazieren gegangen. Über Wiesen und Felder und einen Feldweg, der rechts und links von Apfelbäumen gesäumt war. Und da war es wieder, der Geruch, das Gefühl ... genau wie damals. Ich konnte es natürlich nicht lassen,  hinter den ein oder anderen Baum zu schauen. Viel zu früh natürlich. Wie soll er denn da schon Eier versteckt haben, der Osterhase?
Ich werde einfach am Sonntag noch mal nachsehen......

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